Seit einigen Jahren - ich kann den Beginn nicht korrekt angeben, aber ich denke, wir haben seit etwa 5, 6 Jahren immer wieder Probleme mit den Augen unseres Appaloosamix Ashley. In der Anfangszeit dachte ich erst an kleine Verletzungen des Auges, die Symptome auslösten wie Schwellung der Bindehäute, Röte derselbigen, Zusammenkneifen der Lider, Lichtscheu, etwas Tränenfluss. Aber es war immer wiederkehrend ein Thema. Im Schnitt 2mal pro Jahr. Auch wechselte das Auge, mal links, mal rechts. Ich suchte immer nach einer homöopathischen Behandlung. Die häufige Wiederkehr legte nahe, dass es nicht einfach eine Verletzung ist - keins der anderen 3 Pferde hatte in der Zeit etwas mit den Augen. Wenn, dann waren es vllt. 2 mal in den Jahren kleine Auffälligkeiten, die unbehandelt am nächsten oder übernächsten Tag vorüber waren. Bei Ash kam es immer wieder. Bei den letzten 2 Schüben, als ich schon vermutete, dass es eine Periodische Augenentzündung sein könnte, kam es auch zu partiellen Hornhauttrübungen in der akuten Phase. Glücklicherweise bildeten diese sich bisher auch immer wieder zurück innert einiger Wochen.

Ich versuchte mich an C. Krügers Buch: Pferdekrankheiten - zu halten und verschrieb entsprechend Silicea, Nitricum acidum z.B. mit mäßigem Erfolg. 2025 nahm ich ein Tierhomöopathiebuch zur Hand, das Tierarzt Borschel vor einigen Jahrzehnten geschrieben hat. Im Fließtext geht er eingehend auf seine Praxiserfahrungen ein und ich studierte das ganze Buch sorgfälltig und machte Aufzeichnungen zu all seinen Erfahrungen, damit ich im Bedarfsfall die Aussage in seinem Buch auch wieder finde, ohne das ganze Buch lesen zu müssen. Ganz kurz, quasie wie in einem Nebensatz erwähnt Herr TA Borschel, dass er mit Periodischer Augenentzündung: "eigentlich fast immer helfen konnte mit Nit-ac und Euphr in der Mischspritze". Ich vertraue auf die Aussagen eines sehr, sehr homöopathisch engagierten Landtierarztes . warum, kann jeder hom. Interessierte verstehen, der das Buch studiert - und verabreichte Ashley die Arzneien in der Mischspritze ins Maul, nicht wie Herr Borschel mit der Nadel ins Pferd. Was soll ich sagen: unserem Ashley hilft das Mittel. Auch der letzte Schub aus Dezember 2025 ist weiter am Abheilen - sprich, die akute Symptomatik ist bereits länger weg und die Hornhaut wird immer klarer.

Auge

Bild: Asleys linkes Auge, 9.2.2026. Letzter Schub Mitte Mai 2025

Wikipedia beschreibt die Symptomatik wie folgt:

"Erkrankte Pferde sind typischerweise lichtscheu (Photophobie) und zeigen vermehrten Tränenfluss (Epiphora). Die Bindehaut (Konjunktiva) ist gerötet. Die Augenlider sind oft geschwollen und vermehrt warm; die Pferde können an heftigen Lidkrämpfen (Blepharospasmus) leiden. In der vorderen Augenkammer und an der Hornhaut (Kornea) kann es zu rauchig-flockigen Eintrübungen (Hornhautödem) sowie – in 20 bis 25 % der Krankheitsfälle – auch zu Hornhautabrasionen kommen. Die Pupillen sind oft enggestellt (Miosis)."

Meine Diagnose beruht auf der Symptomatik, der Wiederkehr und dem Umstand, dass Ashley ein Tigerschecke ist und somit eine Färbung hat, wo man eine Anhäufig der Symptomatik beobachtet. Auch dies wird in der Wikipedia beschrieben:

"Die Diagnose wird anhand des klinischen Bildes und eines dokumentierten vorangegangenen Erkrankungsschubs gestellt. Letzteres ist zur Abgrenzung einer primären (Nicht-ERU) Uveitis von Bedeutung"

Auffällig bei Ash ist, dass er auch im akutesten Stadium, wo ihn wirklich die Sonneneinstrahlung sehr störte (Nachts hatte er die Augen offen), keine Fliegenmaske als Licht- und Insektenschutz ertrug. Maske auf und unaufhörliches Kopfschütteln an war zu unserem Verdruss immer dasselbe Resultat. Ggf. führte der Blick durch das Netz der Fliegenmaske zu noch größeren Irritationen beim Sehen.

Warum diese Erfahrungsmitteilung? Es lohnt sich m.E., einen Blick Richtung Homöopathie zu werfen, auch bei dieser Erkrankung. Ganz offensichtlich gelingt keine Heilung im Sinne von kein erneuter Schub. Jedoch ist das Ergebnis ermutigend.

 

 

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Ich weise darauf hin, dass ich eine naturheilkundlich ausgerichtete Praxis betreibe und die angewandten Therapieverfahren durch die Schulmedizin bisher keine Anerkennung fanden.